Das stattliche Sichtbacksteingebäude mit turmartigem Erker an der Gebäudeecke und verzierter Holzveranda wurde im Jahr 1896 an einer einmaligen Aussichtslage oberhalb des Rebhangs in Zürich Fluntern erbaut.

Nach 75 Jahren Büronutzung durch die ETHZ wird das Gebäude im Rahmen eines Denkmalschutzvertrags durch die neue Eigentümerschaft zur Wohnnutzung zurückgeführt. Die zwischenzeitlich überdeckten originalen Oberflächen, Parkettbeläge, Wandtäfer und Stuckaturen werden sorgfältig freigelegt und wiederhergestellt.
Die ursprüngliche Struktur mit grosszügigen Geschosswohnungen wird beibehalten und mit einer zusätzlichen Wohneinheit im talseitig frei liegenden Untergeschoss ergänzt. Die einfach gestaltete Dachwohnung wird räumlich geöffnet und zu einer grosszügigen Wohnung mit Zugang zur privaten Dachterrasse aufgewertet.

Die Enfilade der Wohnräume mit Verbindungstüren bleibt erhalten. Die Schlafzimmer erhalten je ein Bad en Suite.

Die historische, dreiseitig verglaste Veranda bietet den Wohnungen ein lichtdurchflutetes Vierjahreszeiten-Zimmer.

Mit wenigen Eingriffen in die Grundrisse, grosszügigen Bädern und offenen Küchen, wohnungsinterner Lift-Erschliessung und moderner Haustechnik wird im gehobenen Wohnhaus der Gründerzeit ein adaequater zeitgemässer Standard erreicht.

Die gut erhaltene Sichtbacksteinfassade wird restauriert. Die Fenster werden durch neue, schmal profilierte Holzfenster ersetzt.